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Verbandsversammlung 2024

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Neckar-Energieverband (NEV) blickt auf erfolgreiches Jahr zurück I Investitionen in die Stromnetze fordern den Verband zunehmend I Breite Zustimmung zur Kapitalerhöhung bei der EnBW

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Neckar-Energieverband (NEV) blickt auf erfolgreiches Jahr zurück 

Investitionen in die Stromnetze fordern den Verband zunehmend, breite Zustimmung zur Kapitalerhöhung bei der EnBW 

Von links: Oberbürgermeister Otto Ruppaner (Leinfelden-Echterdingen), Bürgermeister Ralf Trettner (Verbandsvorsitzender), Dr. Georg Stamatelopoulos (Vorstandsvorsitzender der EnBW AG), Mario Dürr (Geschäftsführer)

Leinfelden-Echterdingen, 22. November 2024 – Der Neckar-Energieverband (NEV) hat heute während seiner Verbandsversammlung in der Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen die höchste Ausschüttung der letzten zehn Jahre angekündigt.  

Oberbürgermeister Otto Ruppaner lobte als Hausherr die starke Rolle des Verbands bei der Umsetzung der Energiewende in der Region und betonte, dass kommunale Herausforderungen am besten im Schulterschluss gelängen.  

Bürgermeister Ralf Trettner aus Pleidelsheim, der Verbandsvorsitzende, hob in seiner Rede die Erfolge und zukünftigen Herausforderungen des Verbandes hervor. „Der NEV steht gut da. Sogar so gut, dass wir in diesem Jahr über die höchste Ausschüttung des Verbandes in den letzten zehn Jahren abstimmen werden,“ sagte Bürgermeister Trettner. Er wies zugleich jedoch auch auf die Notwendigkeit wichtiger Investitionen hin: „Wir befinden uns inmitten der größten Transformation der Energieversorgung, seit es diese in Deutschland gibt. Und der NEV will dazu selbstverständlich seinen Teil beitragen.“ Konkret bedeute dies, man müsse weiter investieren.  

Er unterstrich dabei die Verpflichtung des Verbandes für eine zuverlässige und zukunftsfähige Stromnetzinfrastruktur. Gemeinsam mit Verbandskommunen und Energieversorgern sei man über Netzgesellschaften für die Stromversorgung von mehr als 400.000 Einwohnern im Großraum Stuttgart, Ludwigsburg und Heilbronn verantwortlich.  

In Bezug auf die Herausforderungen der Energiewende erklärte Trettner: „Es bringt nichts wie wild Solaranlagen und Windkraftanlagen zu bauen, wenn der Strom nicht an den Endkunden verteilt werden kann, weil die Netze voll sind“. Er forderte klare Priorisierungen für Investitionen in die Stromnetze und den Kraftwerksbau. 

Die über 115 versammelten Verbandskommunen sprachen sich zudem mit breiter Mehrheit für eine Beteiligung des Verbands an der geplanten Kapitalerhöhung der EnBW AG aus, an welcher der Verband bereits heute mit 0,63 % beteiligt ist. Darüber sehr erfreut zeigte sich der Vorstandsvorsitzender der EnBW, Dr. Georg Stamatelopoulos, der in seinem Vortrag zu den Gründen der beabsichtigten Kapitalerhöhung ausführte und auch auf die Möglichkeit höherer Dividenden zu sprechen kam. Hierüber müsse allerdings die Hauptversammlung der EnBW AG entscheiden. 

Der Geschäftsführer des Verbands, Mario Dürr, begrüßte dies und wies abschließend klar daraufhin, dass eine positive Entwicklung der Dividenden für die Refinanzierung der Kapitalerhöhung und damit für die Finanzen des bislang sehr gut aufgestellten Verbandes erforderlich sei. Die Herausforderungen zum Gelingen der Energiewende würden auch künftig eher größer als kleiner ausfallen.